Mehr als Banker

Meine Heimat. Meine Bank.

"Wir sind in der Region"…

… und das nicht nur, weil unsere Geschäftsstellen und Geldautomaten dort sind, wo Sie sind. Es geht auch um die Menschen hinter den Kulissen, Menschen aus unserer Region.

Und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur Banker! Viele gehen in ihrer Freizeit ehrenamtlichen Tätigkeiten nach und engagieren sich in und für die Region.

Hier möchten wir Ihnen einige davon vorstellen.

In der Region, für die Region

Michelle Edelmann

Die Gemeinde Laufach bietet in den Sommerferien verschiedene Wald- und Erlebniswochen für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an. Je nach Anmeldungen stellt die Gemeinde ein Team aus ca. 10 bis 15 Betreuern zusammen. Darunter sind Pädagogen (Jugendpfleger), ErzieherInnen sowie ehrenamtliche Jugendliche. Auch unsere Kundenberaterin Michelle Edelmann nimmt schon seit 2018 einmal jährlich als Betreuerin teil.

In unserer Bank begann sie ihre berufliche Karriere als Jugendberaterin in den Geschäftsstellen Johannesberg und Glattbach, ehe sie nach Laufach wechselte. Die Ferienbetreuung bot Michelle die Chance, ihre Zielgruppe kennenzulernen. Drei Jahre später ist sie noch immer Teil des Teams. Sie möchte mehr als nur Banker sein. Und als Betreuerin kann sie sich in der Region engagieren und mit anpacken.

Bisher war Michelle immer in der Waldwoche eingeteilt. Dort bewegen sich die Kinder frei auf einem festgelegten Waldgrundstück in Laufach. Außerdem können die Kinder zwischen verschiedenen Zeitvertreiben wählen. Für die „Bastelecke“ bringt Michelle einiges an Bastelideen mit. So entstehen aus Holz, Blättern und Stöcken aus dem Wald schöne Kunstwerke. Einige der Kinder bauen an ihrem Tipi weiter. Im Wald befindet sich mittlerweile eine ganze Siedlung. Auch ein Lagerfeuer mit Marshmallows und Stockbrot darf in den Waldwochen nicht fehlen. In den letzten Jahren dachten sich die jüngeren Betreuer ein Spiel aus. Nach Altersklasse bildeten die Kinder dafür verschiedene Gruppen. Gemeinsam mit den Betreuern begaben sich die Gruppen dann von Station zu Station, um das Rätsel zu lösen.

Wegen Corona musste die Gemeinde einen Teil der Ferienbetreuung absagen, so beispielsweise auch an Ostern. Dank der Lockerungen und eines neuen Hygienekonzeptes konnte die Ferienbetreuung in den Sommerferien 2020 wieder stattfinden. Die Kinder wurden dafür in Gruppen mit festgelegten Betreuern eingeteilt und durften nur auf einem vorgeschriebenen Gelände im Wald spielen.

Michelle genießt die Zeit mit den Kindern. Sie freut sich über das lockere, aber auch respektvolle Verhältnis. Einige erkennen sie sogar in der Bank, wenn sie mit ihren Eltern oder Großeltern vorbeikommen.

Manuela Merz

Ca. fünfzehn Jahre lang dauerte die musikalische Pause von Manuela Merz. Mittlerweile spielt sie seit fünf Jahren wieder aktiv Querflöte im Musikverein Johannesberg. Doch nicht nur das: Sie ist auch Mitglied im Ausschuss und Notenwart.

Für ihre Ämter kopiert und verteilt sie Notenblätter an die Musiker*innen. Das Einsammeln und Archivieren der Noten gehören auch zu ihren Aufgaben. Indem sie die Aktenschränke aufräumt, sorgt sie zusätzlich für Ordnung. Als Mitglied des Ausschusses nimmt sie mehrmals jährlich an Treffen teil. Der Ausschuss bereitet Konzerte sowie Auftritte vor und organisiert Bläserklassen.

Angefangen hat ihre Leidenschaft schon im Kindesalter. Ihr Vater war Gründungsmitglied im Musikverein Niedernberg. Mit vier Jahren war sie schon auf Faschingsumzügen dabei. Dort kündigte sie als Trägerin der Schilder die Kapelle an. Als Sechsjährige wagte sie sich selbst an ein Musikinstrument und begann aktiv Querflöte zu spielen.
Im Musikverein Niedernberg blieb sie auch, bis sie das Jugendalter erreicht e. Dann stand ein Wohnortwechsel nach Johannesberg an. Statt ihre Leidenschaft aufzugeben, trat sie dem dort ansässigen Musikverein bei. Mittlerweile wohnt sie seit 24 Jahren wieder in ihrem Heimatort Niedernberg. Dem Musikverein Johannesberg blieb sie aber treu.

Für ihr Hobby nimmt Manuela freitags an den Musikproben teil. Zusätzlich muss sie in den eigenen vier Wänden üben, um am Ball zu bleiben. Coronabedingt fanden wenige bis gar keine Auftritte statt und auch viele Musikproben mussten ausfallen. Für Manuela war es umso wichtiger, dass sie zu Hause weiterübte.

Am wichtigsten findet Manuela den Zusammenhalt untereinander. Es macht ihr Spaß, in einer Gemeinschaft viel zu schaffen. Gemeinsam organisieren die Musiker*innen Konzerte und Auftritte. Ob während der Vorbereitungen oder der Vorführungen – die komplette Gruppe ist immer mit viel Spaß bei der Sache. Manuela schenkt anderen Menschen mit ihrer Leidenschaft Freude.

In der Bank zeigt Manuela auch, dass sie ein richtiger Teamplayer ist. In der Abteilung EBL (Elektronische Bankdienstleistungen) steht sie unseren Kundinnen und Kunden bei allen Fragen rund ums Online-Banking zur Seite. Sie ist Ansprechpartnerin, wenn es um die Betreuung der Software-Programme unserer Firmen-, Privatkunden und Vereine geht. Außerdem hilft sie bei Fragen und Problemen zu Kreditkarten weiter.

Udo Eizenhöfer, Manuela Merz, Simone, Jürgen Hein, Thomas Junker und Bernd Rosner
Foto: Joachim Merz
Matthias Rohmann

Seit mehr als 40 Jahren ist Matthias Rohmann im Radsportverein 1896 Wenigumstadt e. V. aktiv. Schon als Junge hat er das Radballspiel begonnen, was nicht verwunderlich ist. Seine Familie war schon immer fest mit dem Radsport verbunden: Sein Urgroßvater Sebastian Rohmann war einer der vier Gründer des Radsportvereins. Auch sein Vater selbst war aktiver Radsportler und Vereinsfunktionär. Heute noch ist seine komplette Familie im Verein aktiv.

Matthias‘ Vereinszeit hat es in sich: Im Jugendalter kam das Rennradfahren hinzu. In den 90er-Jahren war er einer der Mitbegründer der Mountainbike-Gruppe. Beinahe 20 Jahre lang war er als Kassier im Verein tätig. Seit 2018 ist er der erste Vorsitzende des Radsportvereins. Er selbst ist aktiver Rennradfahrer in der Mannschaft. Das Wiederbeleben der Radball-Abteilung im Jahre 2018 hat er ebenfalls mitzuverantworten. Der Verein bietet zusätzlich auch das Kunstradfahren sowie eine Tanzsport-Abteilung an.

Mit 305 Mitgliedern wird es ihm und seinen drei Kollegen aus dem Vorstand nie langweilig. Hier gilt es Ideen aufzugreifen, umzusetzen und auch in Zukunft das gesellschaftliche Vereinsleben zu beleben und aufrechtzuerhalten.

Vor allem Corona schränkte den Verein stark ein. Der Hallensport war nicht mehr möglich, im Freien sind nur kleinere Gruppen erlaubt. Matthias setzt sich dafür ein, das Vereinsleben wieder auf die Spur zu bringen und schrittweise in alte Bahnen zu lenken. Denn als Vorsitzender sieht er sich selbst als Motivator und „Steuermann“ einer tollen Mannschaft.

Ihm selbst hilft der sportliche Ausgleich zur alltäglichen Büroarbeit, um körperlich fit zu bleiben. Ob aktiv als Rennradfahrer oder als E-Biker mit der Familie. Sein eigener sportlicher Ehrgeiz und der Gemeinschaftssinn sind sein Anreiz und begeistern ihn. Sport macht ihm in der Gruppe noch mehr Spaß. Und im Verein selbst kommt es zu vielseitigen sozialen Kontakten, die in der heutigen Zeit wichtig sind.

In der Bank ist er seit fast 25 Jahren als Firmenkundenberater tätig. Auch hier ist es wichtig, ein „Teamplayer“ zu sein. Das gilt sowohl für die Kolleginnen und Kollegen in Back-Office-Bereichen als auch in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden.

Stefan Schlesinger

Stefan Schlesinger steht unseren Kundinnen und Kunden in der Geschäftsstelle Großwallstadt beratend zur Seite.
In seiner Freizeit ist er aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) der Gemeinde Haibach.

Schon sein Großvater war lange beim Bayrischen Roten Kreuz. Dadurch ist sein Vater auch in jungen Jahren zur Freiwilligen Feuerwehr gekommen. Stefan hatte von klein auf Kontakt zur Feuerwehr und konnte es deshalb kaum erwarten, endlich selbst dabei zu sein.
Angefangen hat er mit 12 Jahren in der Jugendfeuerwehr in Bessenbach. Mit 18 übernahm man ihn in den aktiven Dienst. Damals konnten jüngere Interessierte aus versicherungstechnischen Gründen noch nicht teilnehmen. Heute gibt es extra Kinderfeuerwehren, die Kinder ab sechs Jahren spielerisch an das Thema heranführen.
2017 zog Stefan nach Haibach und wurde auch dort Mitglied der FFW.

Bei der FFW ist jeder Einzelne wichtig. Tatsächlich tummeln sich hier Menschen aus den verschiedensten Berufsgruppen. Die Aufgaben werden anhand der unterschiedlichen Stärken verteilt. Je nach Ausbildungsstand übernehmen einige der Mitglieder auch zusätzliche Aufgaben. Das sind Leitungsfunktionen, wie Gruppen- oder Zugführer, aber auch Sondergruppen, wie Atemschutzgeräte-Träger oder die First-Responder-Einheit.

Die aktive Mannschaft geht einmal wöchentlich verschiedene Übungen durch. Um sich auszutauschen oder Übungen und Ausbildungen vorzubereiten, trifft sich das Team auch außerplanmäßig. Jährlich kommen noch einige weitere Ausbildungsstunden für Lehrgänge oder Fortbildungen hinzu. Diese finden über den Landkreis oder über die Feuerwehrschulen in Bayern statt.

Die Einsätze sind vorher nicht planbar und nehmen meist mehrere Stunden in Anspruch. Die FFW Haibach rückt ca. 100-120-mal im Jahr aus. Das sind im Schnitt zwei Einsätze pro Woche. Manchmal gibt es ruhige Phasen, in denen kaum Alarmierungen stattfinden. In anderen Zeiten meldet sich der Alarm dafür mehrmals täglich oder sogar in der Nacht.

Stefan hilft gerne Menschen, die in Not sind oder sich in einer schwierigen Lage befinden. Zusätzlich begeistert ihn auch die Technik, die hinter den Gerätschaften und Fahrzeugen der Feuerwehr steckt. Vieles, was Stefan bei der Feuerwehr gelernt hatte, konnte er auch schon in privaten Situationen umsetzen. Das hat ihn schneller und einfacher vorangebracht. Manche Einsätze müssen erst verarbeitet werden. Hier ist ihm die gelebte Kameradschaft eine große Hilfe. Jeder achtet auf jeden und aus Kameraden werden nicht selten Freunde.

Wegen der Corona-Pandemie blieben die sozialen Interessen des Teams jedoch auf der Strecke. Aber auch Ausbildungen und Übungen können nicht wie benötigt durchgeführt werden. Bei Einsätzen rückt nur eine Mindestbesatzung aus, um die Kontaktbegegnungen so gering wie möglich zu halten. Bei Bedarf werden weitere Kräfte nachgefordert. Wegen des hohen Infektionsrisikos gilt auch bei der FFW: Wenn möglich, Abstand halten. Deshalb kümmert sich nur eine Feuerwehrkraft um eine hilfsbedürftige Person. Die übrige Mannschaft muss auf Abstand bleiben, auch wenn sie gerne helfen würde. In überlebenswichtigen Situationen, beispielsweise bei Reanimationen, gilt dies natürlich nicht.